| Vom Chortenor zum gefeierten Solisten
Eckhards Gesangstalent wurde während der britischen Gefangenschaft in Italien entdeckt.
Zunächst sang er als 2. Operntenor in Hagen. Sein Weg als Chortenor führte ihn nach Wiesbaden und Bayreuth, wo er bereits kleine Solopartien sang. Als Solist wurde er dann in Zürich erfolgreich. Seine Karriere setzte er in Koblenz und Mainz fort. Hier in seiner Wahlheimat verbuchte er seine größten Erfolge. Noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Sängerlaufbahn, endete diese jäh durch einen Autounfall im Jahr 1967.
Ehrhard Eckhard wird im Guiness-Buch der Rekorde geführt: einmal als Künstler mit dem größten Repertoire mehr als 4000 Bühnenabenden, und mit seinem Hobby: er fertigte einen Notenschlüssel aus 64 Pfennigen an, in den er den Liedtext der „Schönen Müllerin“ eingraviert hatte.
Erick Eckhard blieb seiner Wahlheimat als Sänger treu: als Bariton bei den Mainzer Hofsängern und als Solist bei vielen Wohltätigkeitsveranstaltungen, meist am Klavier begleitet von Dr. Hanns Fred Marker. |